The World According to Dave www.toDave.de

  Startseite
    | China 2011
    | Alltäglich
    | China 2009
    | China 2008
    | China 2007
    | China 2006
    | China 2005
    | Afrika 2008
  Über...
  Archiv
  BUCH zum BLOG
  Landkarte China
  Bildlich

The World According to Dave www.toDave.de

http://myblog.de/todave

Gratis bloggen bei
myblog.de





Peking, Nieselregen - Des Dramas 1. Akt

Donnerstagmorgen machte Dongyan auf der Durchreise nach Tianjin fuer einen Tag in Peking halt. Zusammen starteten wir einen - wieder einmal - erfolglosen Feldzug durch die Einkaufszentren der Stadt. Auf der Suche nach guenstigem Federball-Equipment.

Der regnerische Tag wurde so relativ trocken ueberbrueckt und nach ausgiebigem Mittagsmahl und anschliessendem Kaffee brachen wir gegen vier Uhr auf, um ihr Gepaeck vom Hostel zu holen und gemuetlich auf den 6-Uhr-Zug zu fahren.

Ueber eine Stunde lang versuchten wir in der Folge vergeblich ein freies Taxi zu chartern. Keine Chance. Peking im Regen und alles ist besetzt. Und zu allem Ueberdruss machen sich die vor Arroganz strotzenden Fahrer, die ueber einen der wenigen leeren Wagen verfuegen, einen Spass daraus, entweder provokativ zu beschleunigen, oder, nachdem man bereits mit einem Bein im Wagen ist und das Ziel angegeben hat, eiskalt zu erklaeren, just in diesem Moment Feierabend machen zu wollen.

In Qingdao war ich gewohnt von den roten Bora-Bohrern regelrecht hofiert zu werden. Beim Anblick meines blonden Schopfes rissen sie sich foermlich um den Gast aus weiter Ferne. Selbst wenn ich gar kein Taxi wollte. Nicht so hier in der Hauptstadt. Da ist man verwoehnt.

Nach mehr als einer Stunde heuerten wir eines jener dreiraedrigen Mopeds mit Kaefig am Ruecksitz an. Der Fahrer war ueberzeugt, bei diesem 'Unwetter' die schnellste Mitfahrgelegenheit bieten zu koennen. Was auch stimmte. Zu diesem Zeitpunkt kam sein Rettungsring allerdings schon zu spaet.

Nur mit Mueh und Not erreichten wir ueberhaupt noch den letzten moeglichen Anschluss um Viertel nach acht. Der andere war schon lange weg. Das problematische bei Zugtickets hier ist zudem, dass sie an einen bestimmten Zug gebunden sind. Keine Uebertragbarkeit auf spaetere Verbindungen. So verlaesst mit dem verpassten Zug auch das bezahlte Geld sinnlos den Bahnhof.
30.9.05 13:07
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung