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Rallye Lubumbashi-Likasi

Etwa 120 Kilometer Strasse trennen die Provinzhauptstadt Lubumbashi von der naechsten “groesseren” Stadt Likasi. 120 Kilometer nordwestlich durch hohes Buschwerk - mal mehr, mal weniger dicht -, alle paar Kilometer vorbei an Huettensiedlungen ohne Strom und Wasser.

Die Strasse ist zu 90% in hervorragendem Zustand, zweispurig und asphaltiert. Lediglich ein kurzes Stueck auf halbem Weg ist noch nicht vollstaendig saniert. Dort jagt man auf ein paar Kilometern im Slalom zwischen tiefen Schlagloechern hindurch - dichte Wolken roten Staubs aufwirbelnd. Die Sicht ist durch den Staub entgegenkommender Fahrzeuge gleich null.

Doch diese paar Schlagloecher sollten noch die kleinste Haerteprobe fuer die klapprige Toyotalimousine sein, die mein Fahrer durch den Kongo steuerte. Die Kiste hielt selbst das letzte Stueck von Likasi den Huegel bis zur Mine hoch durch. Und da haette ich selbst in einem Jeep den ersten Rosenkranz gebetet.

Likasi selbst ist ein Nest. Ein paar schaebige Strassenzuege, die sich auf einer Erhoehung zwischen Huegeln von Kupfer- und Kobaltminen irgendwie lose zusammengefunden haben.

Doch selbst hier in diesem gottverdammten Ort sind nicht nur die Chinesen fleissig am schuerfen, das Restaurant “Beirut” an der Hauptstrasse zeugt auch hier vom heimlichen Einfluss der guten alten Phoenizier in dieser Region.

So verlief der Freitagsausflug relativ problemlos. Lediglich die “Yellowmen” machten die Reise ab und an etwas ungemuetlich. Bereits kurz nachdem wir bei der Hinfahrt das Ortsschild Lubumbashi hinter uns gelassen hatten, wollten die Jungs 100 US-Dollar fuer angebliche 8 km/h zu schnell. Nach 15 Minuten Verhandlung hatte man sich auf 15 Dollar geeinigt.

Einige Kilometer vor Likasi waren es dann ploetzlich die Fahrzeugpapiere, die ein “Problem” hatten. Weitere 30 Dollar wechselten den Besitzer. Ein Glueck, dass es auf der Rueckfahrt bereits dunkel war und die Yellowman Feierabend hatten.
6.9.08 14:22
 



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